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Treffer für Tag ‘Wehrmacht’

Private Kriegsfotos sind wichtige historische Dokumente

20 Jul

Das His­to­ri­sche Mu­se­um in Frank­furt a.M. zeigt bis zum 29. Au­gust in der Son­der­aus­stel­lung „Frem­de im Vi­sier – Fo­to­al­ben aus dem Zei­ten Welt­krieg“ pri­va­te Fo­to­gra­fi­en von Wehr­machts­sol­da­ten. Zur Aus­stel­lung ge­hört auch die Ak­ti­on „Ih­re Fo­to­al­ben un­ter der Lu­pe“. Be­sit­zer al­ter Fo­to­gra­fi­en aus dem Krieg er­hal­ten die Mög­lich­keit, ih­re Bil­der ge­mein­sam mit his­to­risch fach­kun­di­gen Ex­per­ten in Ein­zel­ge­sprä­chen durch­zu­se­hen und zu be­spre­chen.



zum Volltext: Aktuelle Nachrichten – DAMALS – Geschichte online.

 

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Quelle: Damals. Alle 288 Artikel aus der Quelle Damals die beim NFH gelistet sind anzeigen

 

 

Militärisches Desaster

12 Jun

Reihe: “Juni ’40 – Der Revanchekrieg gegen Frankreich” : “Die große Schlacht zwischen der Kanalküste und der Maas ist immer noch in vollem Gange. An mehreren Stellen sind starke feindliche Kräfte abgesprengt und umschlossen und gehen ihrer Vernichtung entgegen”, meldet das Oberkommando der Wehrmacht am 11. Juni 1940.



zum Volltext: Militärisches Desaster – Aktuell – dradio.de.

 

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Studie zu sexuellen Übergriffen der Wehrmacht: Massenhaft geschehen, schwer zu belegen

31 Mai

Die zum Buch umgearbeitete Dissertation von Regina Mühlhäuser betritt in mehrfacher Hinsicht Neuland. Erstaunlicherweise wurde das sexuelle Verhalten von insgesamt 17 Millionen deutschen Soldaten in den besetzten Gebieten während des Zweiten Weltkriegs nämlich bisher kaum seriös untersucht.



zum Volltext: Studie zu sexuellen Übergriffen der Wehrmacht: Massenhaft geschehen, schwer zu belegen | Frankfurter Rundschau – Feuilleton.



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Die Bedeutung von Sexualität im Krieg ist in den letzten Jahren stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt – sei es durch Medienberichte von Massenvergewaltigungen im Kongo oder durch die UN-Resolution, die die Ausübung sexueller Gewalt erstmals als Kriegstaktik bezeichnet. Das Ausmaß und die Bedeutung der sexuellen Kontakte von deutschen Soldaten und Frauen in den besetzten Gebieten der Sowjetunion ist jedoch nach wie vor weitgehend unerforscht. Die Historikerin Regina Mühlhäuser widerlegt in ihrer Studie die verbreitete Vorstellung, die deutsche Militärführung hätte angesichts der offiziellen nationalsozialistischen Ablehnung sexueller Kontakte deutscher Männer zu “fremdvölkischen” Frauen versucht, jegliche sexuelle Aktivität der Soldaten in Osteuropa strikt zu unterbinden. Sie weist nach, dass von deutschen Truppenangehörigen verübte sexuelle Verbrechen in der UdSSR ein weit verbreitetes Phänomen waren: Soldaten zwangen Frauen und Männer, sich zu entkleiden, machten sie zu Opfern sexueller Folter und verübten Vergewaltigungen. Die Autorin betrachtet sexuelle Gewalt, aber ebenso das gesamte Spektrum heterosexueller Aktivitäten von Wehrmachts- und SS-Angehörigen im Kontext der damaligen Vorstellungen von Männlichkeit und Sexualität – von Besuchen bei “geheimen” Prostituierten und in Militärbordellen, über Sex im Austausch gegen Schutz oder Lebensmittel bis hin zu konsensuellen Beziehungen, die mitunter dazu führten, dass die Männer Heiratsgesuche stellten. Dem gegenüber standen die institutionellen Bemühungen, die Sexualität der Soldaten zu kontrollieren. Die Führungen von Wehrmacht und SS versuchten nicht, heterosexuelle Kontakte strikt zu unterbinden, denn die Befriedigung sexueller Bedürfnisse galt als probates Mittel, um die Leistung der Männer zu optimieren. Dennoch hielt insbesondere die Wehrmacht ihre Soldaten zu sexueller Mäßigung an, verpflichtete sie zu hygienischer Vorsorge und errichtete Militärbordelle. Auf diese Weise wurden die sexuellen Aktivitäten der Soldaten nicht nur eingeschränkt, sondern auch begünstigt. Zudem schmiedeten die NS- Behörden Pläne zum Umgang mit den Soldatenkindern. Anhand von Militärdokumenten sowie persönlichen Berichten und Interviews ergründet die Autorin das komplexe Zusammenspiel zwischen dem Verhalten der Soldaten und den Reaktionen der NS- Militärführung. Regina Mühlhäusers Untersuchung bietet wertvolle Erkenntnisse, die die bisherigen Forschungen zu den sexuellen Politiken von Wehrmacht und SS erweitern und vertiefen und unser Verständnis der Verwobenheit von Männlichkeit, Gewalt und Sexualität in Kriegszeiten bereichert.

 

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Quelle: Frankfurter Rundschau. Alle 176 Artikel aus der Quelle Frankfurter Rundschau die beim NFH gelistet sind anzeigen

 

 

Ausstellung: Die Front knipst für die Heimat

31 Mai

Die Ausstellung »Fremde im Visier« zeigt private Fotoalben von Wehrmachtsoldaten.



zum Volltext: Ausstellung: Die Front knipst für die Heimat | Wissen | ZEIT ONLINE.

 

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Quelle: Die Zeit. Alle 131 Artikel aus der Quelle Die Zeit die beim NFH gelistet sind anzeigen

 

 

Mythos: Der Blitzkrieg war nur ein Taschenspielertrick

14 Mai

Vor 70 Jahren attackierte die Wehrmacht den Westen und revolutionierte den Krieg. Wie der Wettergott Thor einst seine Feinde mit dem Hammer zerschmetterte, sollte der “Blitz” die nationalsozialistische Weltherrschaft begründen. Das Gegenteil trat ein. Der Mythos vom “Blitzkrieg” führte Deutschland in den Untergang.



zum Volltext: Mythos: Der Blitzkrieg war nur ein Taschenspielertrick – Nachrichten Kultur – WELT ONLINE.

 

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Westfeldzug: Wie Hitler vor 70 Jahren Frankreich überrannte

11 Mai

Am 10. Mai 1940 überfällt Deutschland die neutralen Benelux-Staaten und marschiert in Frankreich ein. In nur vier Wochen triumphiert das Dritte Reich über seinen mächtigsten Gegner im Westen. Ausschlaggebend ist die Strategie der Wehrmacht – und ein ungehorsamer Panzeroffizier.



zum Volltext: Westfeldzug: Wie Hitler vor 70 Jahren Frankreich überrannte – Nachrichten Kultur – WELT ONLINE.

 

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Der Tag, an dem der Blitz begann

11 Mai

Vor siebzig Jahren attackierte die Wehrmacht den Westen und revolutionierte den Krieg – bis zum eigenen Untergang



zum Volltext: Der Tag, an dem der Blitz begann – Nachrichten welt_print – Kultur – WELT ONLINE.

 

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Quelle: Die Welt. Alle 303 Artikel aus der Quelle Die Welt die beim NFH gelistet sind anzeigen

 

 

Eine Gedenkstätte mit vielen Jahren Verspätung

15 Apr

Die seit 2007 fertiggestellte Gedenkstätte am Fort Zinna in Torgau, die an Opfer der Wehrmachtsjustiz erinnert, wird am 9. Mai eingeweiht. Der Streit um die Gestaltung des Memorials ist aber noch immer nicht ganz beigelegt.



zum Volltext: 13.04.2010: Eine Gedenkstätte mit vielen Jahren Verspätung (Tageszeitung Neues Deutschland).

 

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Der Holocaust als europäische Entwicklung

15 Apr

Der Historiker Robert Walser Smith fragt, wie es dazu kam, dass ab 1941 eine große Anzahl von Deutschen zu Massenmorden an Juden bereit war. Dabei untersucht er auch die europäischen “Vorläufer” des Judenmords und zeigt so die historischen Linien auf, die zum Holocaust hinführen.



zum Volltext: Deutschlandradio Kultur – Kritik – Der Holocaust als europäische Entwicklung.



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1941: Das meint den Beginn der Shoah mit der Inbetriebnahme der ersten Vernichtungslager und mit Pogromen, Massenerschießungen und Massenmorden, durchgeführt von SS-Einsatzgruppen und Wehrmachtstruppen in Polen und der UdSSR. Wenn man die deutsche Geschichte mit diesem einen statt anderer möglicher Fluchtpunkte betrachtet, dann stellt sich die Kernfrage wieder und neu: Welche Kontinuitäten der deutschen Geschichte führten zum Holocaust, welche Gründe und Vorgeschichten hat der Sturz in die Barbarei, wie konnte es geschehen, dass Deutsche zu Massenmördern wurden und eine Mehrheit von Deutschen zum Teil wissentlich, zum Teil halbbewusst duldend Komplizen dieses Völkermords waren? Vor über zehn Jahren hat der amerikanische Politologe Daniel J. Goldhagen diese Hauptfrage der Zeitgeschichte mit seiner These vom spezifisch deutschen eliminatorischen Antisemitismus beantwortet, und er stieß damit sowohl eine heftige öffentliche Diskussion an als auch auf fachliche Kritik. Aus fundiert historischer Perspektive versucht Helmut Walser Smith zu erklären, wie es in Deutschland zum Verlust der Menschlichkeit kommen konnte und welche Ideologien mit langen Traditionen – Nationalismus, Antisemitismus, Rassismus – diesen Zusammenbruch, der 1941 geschehen war, ermöglichten.

 

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Quelle: Deutschlandradio. Alle 55 Artikel aus der Quelle Deutschlandradio die beim NFH gelistet sind anzeigen

 

 

Propaganda und Terror

14 Apr

Die politische Kriegführung der deutschen Besatzungsmacht in Weißrussland 1941 bis 1944.

Für den preußischen General und Militärtheoretiker Carl von Clausewitz war Krieg bekanntlich die Fortsetzung der politischen Bestrebungen mit anderen Mitteln. Er distanzierte sich damit von der vorherrschenden Auffassung, dass die Geschichte der Kriege in erster Linie aus militärischen Operationen, ihrer Strategie und Taktik bestünde. Clausewitz zufolge seien Kriege stets Ausfluss der Politik gewesen.



zum Volltext: : Propaganda und Terror – Politik – Feuilleton – FAZ.NET.



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Kopyl im Juni 1942: Einen Tag, nachdem deutsche Polizei in dem weißrussischen Ort etwa 1.000 jüdische Frauen, Männer und Kinder ermordet hatte, erschien dort eine Propaganda-Staffel der Wehrmacht, hielt Vorträge und verteilte Flugblätter sowie Zeitungen. Terror und Propaganda der Besatzungsmacht waren unlösbar miteinander verknüpft.Die Autorin rekonstruiert anschaulich auch anhand bisher nicht bekannter Akten aus osteuropäischen Archiven die umfangreichen deutschen Propagandaaktivitäten gegenüber Zivilisten und Partisanen. Sie zeigt, dass Propaganda ein systematisch eingesetztes Instrument zur Erreichung der miltärischen und besatzungspolitischen Ziele war. So waren die deutschen Propagandisten an der Vorbereitung und Durchführung der Morde an sowjetischen Funktionären und dem Geno-zid an der jüdischen Bevölkerung ebenso beteiligt wie an der Ausplün-derung des Landes, der Partisanenbekämpfung oder der massenhaften Verschleppung von »Ostarbeitern«.Legenden, die von den Beteiligten nach 1945 zu ihrer Entlastung vor-gebracht wurden und bis heute die Forschung prägen, werden korrigiert, so z. B. die Behauptung, es habe gegenüber der Zivilbevölkerung keine systematische psychologische Kriegführung gegeben und das falsche Bild, es habe unvereinbare ostpolitische Vorstellungen innerhalb der deutschen militärischen und politischen Führung gegeben.

 

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Quelle: FAZ. Alle 253 Artikel aus der Quelle FAZ die beim NFH gelistet sind anzeigen

 

 

Reliquien: Hitler wollte angeblich Turiner Grabtuch rauben lassen

08 Apr

Die Nazis hatten es angeblich auf das Grabtuch von Turin abgesehen. In einer Geheimaktion wurde es einem Bericht zufolge 1939 an ein Versteck in der süditalienischen Benediktiner-Abtei Montevergine gebracht. Um ein Haar hätten Wehrmachtssoldaten die Reliquie dort entdeckt.



zum Volltext: Reliquien: Hitler wollte angeblich Turiner Grabtuch rauben lassen – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Panorama.

 

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Quelle: Der Spiegel. Alle 309 Artikel aus der Quelle Der Spiegel die beim NFH gelistet sind anzeigen

 

 

Fern von der Front, nah am Verbrechen

31 Mrz

Christian Hartmanns exzellente Studie über fünf Divisionen der Wehrmacht im Ostkrieg 1941/42



zum Volltext: : Fern von der Front, nah am Verbrechen – Politik – Feuilleton – FAZ.NET.



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Über 17 Millionen Soldaten. Kaum eine deutsche Familie, die nicht einen Angehörigen bei der Wehrmacht hatte. Was waren sie: Täter, Opfer, ganz “normale” Männer oder willige Vollstrecker? Um ihren Anteil an Krieg und Besatzung präzise und anschaulich zu bestimmen, konzentriert sich die Darstellung von Christian Hartmann auf fünf deutsche Divisionen. Sie hätten unterschiedlicher nicht sein können. Identisch sind dagegen ihr Einsatzraum, die Sowjetunion, und die Zeit, das erste Jahr des “Unternehmens Barbarossa”. Gerade die Analyse dieses Mikrokosmos bietet die Chance, einer Forderung zu entsprechen, die in der Debatte über die Wehrmacht oft zu hören war – die einer realistischen wie differenzierten Darstellung dieser Armee, ihrer Angehörigen und nicht zuletzt ihrer Funktionen, die sie in Hitlers Kriegen hatte.

 

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Quelle: FAZ. Alle 253 Artikel aus der Quelle FAZ die beim NFH gelistet sind anzeigen

 

 

Wehrmacht und Weltanschauung

10 Feb

Der Kommissarbefehl und die nachweisbaren Exekutionen an der Ostfront 1941/42


zum Volltext:

: Wehrmacht und Weltanschauung – Politik – Feuilleton – FAZ.NET.



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Unter den verbrecherischen Befehlen des Dritten Reiches nimmt der »Kommissarbefehl« eine herausragende Stellung ein. Er machte dem deutschen Ostheer schon im Vorfeld des Überfalls auf die Sowjetunion Kriegsverbrechen offen zur Pflicht: Gefangene Polit-Offiziere aller Ebenen waren als »Träger des Bolschewismus« »grundsätzlich sofort mit der Waffe zu erledigen«. Bis heute noch wird in der Öffentlichkeit bestritten, dass die Wehrmacht diesen berüchtigten Führererlass über »Einzelfälle« hinaus befolgt hat. Sie hat ihn befolgt, tausendfach, das ist die sorgfältig belegte Antwort dieses grundlegenden Buches, das erstmals sämtliche verfügbaren Quellen auswertet.Gestützt auf das Aktenmaterial aller Frontverbände, die 1941/42 im Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion eingesetzt waren, zeichnet Felix Römer zunächst nach, wie die Kommissarrichtlinien vor Beginn des »Unternehmens Barbarossa« im Ostheer weitergegeben, kommuniziert und aufgenommen wurden.Wie ging die Wehrmacht nach Eröffnung des Russlandfeldzuges in der Praxis mit diesem Befehl um, der sie unmissverständlich zu planmäßigen Kriegsverbrechen anhielt? So lautet die entscheidende Frage, die Römer anschließend verfolgt. Eingebettet in den Gesamtkontext des Krieges ander Ostfront, legt er offen, wie die Umsetzung des Kommissarbefehls ver-lief und welche Ausmaße das Mordprogramm dabei annahm.Die differenzierte Auseinandersetzung Römers mit der Frage, ob und wie weit sich das Heer in Hitlers Vernichtungspolitik einbinden ließ, liefertwichtige neue Erkenntnisse. Wer über den Standort der Wehrmacht im NS-Staat und über den Krieg im Osten mitreden will, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Es zerstört endgültig die Legende von der »sauberen Wehrmacht«.

 

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Der Archipel der Kinder

23 Jan

Frankreich war 1939 eine Fluchtburg der europäischen Asylanten – doch für tausende jüdische Kinder erwies sich das Land nach dem Sieg der Wehrmacht als tödliche Falle


zum Volltext:

Der Archipel der Kinder – Zeit – derStandard.at › Wissenschaft.

 

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Quelle: Der Standard. Alle 422 Artikel aus der Quelle Der Standard die beim NFH gelistet sind anzeigen

 

 

Die durchwinkende Wehrmacht

20 Jan

John Zimmermanns These von der Pflicht zum Untergang überzeugt nicht


zum Volltext:

: Die durchwinkende Wehrmacht – Politik – Feuilleton – FAZ.NET.



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Ab September 1944 wurde der Zweite Weltkrieg auch auf dem Boden des Reichsgebietes ausgetragen, er rückte im Osten wie im Westen mit jedem Tag näher an die Haustüren der Bevölkerung. In den zwölf letzten Monaten verloren noch weit über 2,5 Millionen deutsche Soldaten, etwa so viele wie seit Kriegsbeginn zusammen, und rund 600.000 Zivilisten ihr Leben, wurden acht Millionen Menschen durch den Luftkrieg obdachlos und das immer kleiner werdende »Großdeutsche Reich« verwandelte sich zusehends in eine Trümmerlandschaft.
Während es für die Kämpfe im Osten in dieser Endphase des Krieges viele Veröffentlichungen gibt, fehlt bisher für das Geschehen an der Westfront, das sich in vielem vom rasseideologischen Vernichtungskrieg im Osten unterschied, die große zusammenfassende Gesamtdarstellung. John Zimmermann hat sie jetzt geschrieben.
Sein beeindruckender Überblick fußt auf einer immensen Quellenbasis. In klarer Diktion beschreibt er die politische und wirtschaftliche Lage 1944/45, den Zustand der Gesellschaft unter den Bedingungen des fünften und sechsten Kriegsjahres und die militärische Lageentwicklung ebenso wie die Rolle des NS-Propaganda- und Terrorapparates und den immer schlechter werdenden personellen und materiellen Zustand der deutschen Truppen.
Ein Schwerpunkt des Buches ist die Frage, warum die Wehrmacht den Kampf, der längst aussichtslos geworden war, auch im Westen bis zum katastrophalen Ende fortführte. »Durchhalten« hieß die Parole auf allen Ebenen, ungeachtet der Folgen. Diese Frage berührt sowohl die Lagebeurteilungen
der Generalität und den Stand ihrer Kenntnisse des Gegners als auch ihre professionellen Qualitäten, ihre Motive und ihre Handlungsspielräume. Die Suche nach den Gründen für das »Durchhalten« bis zum Untergang beschränkt sich aber nicht auf die militärische Führungsebene, sie bezieht die Soldaten und die Zivilbevölkerung mit ein. Gängige Klischees von »Befehl und Gehorsam« sind keine Antwort, wie der Autor überzeugend darlegt.
Ein beeindruckendes Panorama der deutschen Kriegführung im Westen in der Endphase des Zweiten Weltkriegs, ein Standardwerk.

 

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