Um die Motivation der Bürger zu fördern, erfand der SED-Staat im Juli 1950 den Ehrentitel „Held der Arbeit“.
zum Volltext: ::merkur.de (Rheinischer Merkur): 2010_29.Ausgezeichnete So::.
Um die Motivation der Bürger zu fördern, erfand der SED-Staat im Juli 1950 den Ehrentitel „Held der Arbeit“.
Vor 20 Jahren gelobte die PDS, die zuvor SED hieß, “verantwortungsbewusst” an der Erneuerung der Gesellschaft mitzuwirken. Das jedoch hielt sie nicht davon ab, die Mitgliederkartei der SED zu vernichten. Bis heute wird darüber geschwiegen, doch WELT-ONLINE-Recherchen belegen, wie trickreich die Partei vorging.
zum Volltext: Zeitgeschichte: So trickreich entsorgte die SED ihre Vergangenheit – Nachrichten Politik – Deutschland – WELT ONLINE.
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Erinnerungsjahre 2009 und 2010
zum Volltext: L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung -> Public History: Erinnerung als Auftrag.
Lauschen, spähen, schnüffeln: Vor 60 Jahren wurde die DDR-Staatssicherheit gegründet. Mehr als 91.000 hauptamtliche und doppelt so viele inoffizielle Mitarbeiter garantierten der SED die Macht. Ein Geheimdienst im klassischen Sinn war der Apparat nie, eher schon eine kriminelle Vereinigung mit tödlichen Methoden.
Die Stasi hatte sie ständig unter Kontrolle. In ihren Synagogen saßen Spitzel unter den Betenden, in ihren Gemeinden arbeiteten IM der Staatssicherheit. Die Juden in der DDR waren der SED besonders suspekt.
Nach 1945 fanden in der Ostzone zunächst die meisten der (dort euphemistisch “Umsiedler” genannten) Vertriebenen Aufnahme. Obwohl sich später viele von ihnen dem SED-Staat durch die Flucht in die Bundesrepublik entzogen, machten die Vertriebenen im Jahr 1961 immer noch gut 20 Prozent der DDR-Bevölkerung aus.
: Marginalisiert und tabuisiert – Politik – Feuilleton – FAZ.NET.
Berlin soll ein “Zentrum für Widerstands- und Oppositionsgeschichte gegen die SED-Diktatur” erhalten
DDR-Widerstandsbewegung wird museumsreif – Zeit – derStandard.at › Wissenschaft.
Eine Spezialstudie, die widerständiges Verhalten in der DDR zwischen den historischen Eckdaten 13. August 1961 und 3. Mai 1971 thematisiert, ist wissenschaftlich sinnvoll, denn in dem Jahrzehnt von der Abriegelung des Arbeiter-und-Bauern-Staates bis zum Sturz Walter Ulbrichts als Erster Sekretär des ZK der SED hatten sich die Voraussetzungen und Bedingungen verschiedener Erscheinungsformen von politischer Gegnerschaft unter der Diktatur der SED wesentlich verändert.
Der Osten hat seine braune Vergangenheit besser bewältigt als der Westen, heißt es oft. Stimmt nicht, sagen Soziologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Auch unter SED-Funktionären fanden sich etliche ehemalige NSDAP-Mitglieder. Die Quote lag sogar noch höher als der Anteil an der Gesamtbevölkerung.
Bundespräsident Horst Köhler hat zwölf Gegner des SED-Regimes mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Aus der Geschichte der DDR lasse sich lernen, “was Mut bedeutet und Zivilcourage, die in einer Diktatur noch viel mehr erfordert als in einem Rechtsstaat”, sagte Köhler gestern im Schloss Bellevue
Am Abend des 9. November 1989 kamen die Steine ins Rollen – Steine, die die so lange erstarrten Grenzen des Kalten Krieges kennzeichneten. Günter Schabowski, Mitglied des Politbüros der SED, hatte mit seinem Nebensatz über den sofortigen Beginn der Reisefreiheit für DDR-Bürger das Fundament der Mauer erschüttert. Ins historische Gedächtnis sind freilich auch andere Ereignisse von anderen neunten Novembertagen eingegangen.
Historisches Datum: Der 9. November | Frankfurter Rundschau – Feuilleton.
“Töricht”, “abwegig”, “eine Unverschämtheit”: Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck hat mit seinem Vergleich zwischen SED-Erben und Mitgliedern der Waffen-SS einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Die Linkspartei ist empört, und auch CDU und FDP melden sich zu Wort.
Für das vom Verlag geplante „Springer-Tribunal“ wäre das eine wunderbare Vorlage gewesen: eine Studie über 330 Seiten, die minutiös darlegt, wie die Stasi den Konzern ausspähte, insbesondere Axel Springer selbst. Bis in sein Vorzimmer reichte der Arm der DDR-Spionage, die keinen Aufwand scheute, den dem SED-Regime gefährlichen Verleger zu durchleuchten und zu diskreditieren.
Ein Team des Forschungsverbundes SED-Staat der Freien Universität Berlin hat in den vergangenen zwei Jahren die gesamtdeutsche Auseinandersetzung um das Verlagshaus Axel Springer für den Zeitraum von 1958 bis 1989 untersucht. Die zeitgeschichtliche Studie, das Ergebnis umfangreicher Archivstudien und Zeitzeugenbefragungen, erscheint nun unter dem Titel “Feind-Bild Springer” im Verlag Vandenheock & Ruprecht. Auf der Grundlage der Forschungsergebnisse der Wissenschaftler hat Tilman Jens einen Fernseh-Dokumentarfilm für den WDR realisiert, der am 28. Oktober um 23.15 Uhr von der ARD ausgestrahlt wird.
viaPresse-Einladung: Buch- und Filmvorstellung zum Thema “Feind-Bild Springer”.
Ein fingiertes Telegramm einer kranken Angehörigen, K.o.-Tropfen im Bier oder einfach brutale Gewalt – die Methoden der Stasi waren vielfältig und einfallsreich, wenn es darum ging, Regimegegner und Kritiker aus der Bundesrepublik zu entführen, um sie in der DDR einem Gericht auszuliefern. Die Historikerin Susanne Muhle hat über 400 Fälle in den Akten der Birthler- und anderer Behörden gefunden. Für ihre Promotion am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Münster hat sie sich vor allem für die Entführer interessiert. Finanziell unterstützt wird ihr Forschungsvorhaben durch ein Stipendium der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
zum Volltext: Verschleppt.