Gebeine und Grabbeigaben gefunden
zum Volltext: Römergrab an Einsturzstelle des Kölner Stadtarchivs freigelegt – Zeit – derStandard.at › Wissenschaft.
Gebeine und Grabbeigaben gefunden
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Köln ist mit gutem Grund die Mutter der deutschen Städte genannt worden. Als einzige Kommune im heutigen Deutschland hat Köln seit der römischen Antike immer Bedeutung behalten, selbst über die Völkerwanderungszeit hinweg, blühte seit dem Mittelalter auf, um erst im 19. Jahrhundert von Berlin oder Hamburg überflügelt zu werden.
Vor einem Jahr stürzte das Kölner Archiv ein. Eine Ausstellung und ein Buch loten den Verlust aus: Auf mindestens 370 Millionen Euro Restaurierungskosten oder drei Jahrzehnte Arbeit für 200 hochqualifizierte Papierrestauratoren haben Fachleute den notwendigen Aufwand geschätzt.
Am 3. März jährt sich zum ersten Mal der Tag, an dem das Historische Archiv der Stadt Köln, das größte kommunale Archiv nördlich der Alpen, in sich zusammenstürzte.
Vor einem Jahr stürzte das Stadtarchiv Köln ein. Über die Finanzierung der Restaurierung gibt es Streit. Erste Erfolge der Rettung sind ab Freitag im Berliner Martin-Gropius-Bau zu besichtigen
Vor einem Jahr stürzte in Köln das größte kommunale Stadtarchiv nördlich der Alpen ein und begrub unter seinen Trümmern Millionen historische Dokumente. Doch deren Wert wird seit dem Unglück stärker gewürdigt denn je. Die identitätsstiftende Kraft des Kölner Stadtarchivs bewies jüngst eine Moschee in Köln-Mülheim
Was war die Ursache für den Einsturz des Stadtarchivs? Die Kölner Staatsanwaltschaft hat bestätigt, dass sie wegen Pfusch beim Bau der U-Bahn ermittelt. Arbeiter sollen Eisenbügel, die für Stützmauern vorgesehen waren, an einen Schrotthändler verkauft haben.
Bei ihren Ermittlungen zum Einsturz des Kölner Stadtarchivs liegt der Staatsanwaltschaft offenbar ein erstes Geständnis vor: Ein Bauarbeiter der neuen U-Bahn-Strecke hat nach Angaben des “Kölner Stadt-Anzeigers” eingeräumt, dass an der Unglücksstelle bewusst nachlässig gearbeitet worden sei.
Als vor zehn Monaten in Köln das Stadtarchiv in sich zusammenstürzte, fürchteten Historiker das Schlimmste. Nach dem Unglück mit zwei Toten lagen tausende wertvoller Akten und Bücher unter Tonnen von Schutt begraben, viele davon waren zudem durch Regen und Grundwasser durchnässt.
Der Regisseur Franz-Josef Heumannskämper hat die Stadt Köln wegen des Stadtarchiv-Einsturzes verklagt. Seine Chancen auf Erfolg sind allerdings gering
Nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs befasst sich nun ein Gericht mit der Katastrophe: Leihgeber wollen eine Entschädigung erreichen.
Acht Monate nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs ist die Katastrophe erstmals vor Gericht aufgerollt worden. Mehrere Leihgeber, die dem Archiv Akten anvertraut hatten, warfen der Stadt eine grobe Verletzung ihrer Sorgfaltspflicht vor. Das Gericht sieht die Stadt Köln allerdings entlastet.