Deutsche Widerstandskämpfer lieferten Stalin wertvolle Informationen. Der aber kanzelte sie als “Desinformatoren” ab.
zum Volltext: Die Rote Kapelle: Warum Stalin seine Agenten im Stich ließ – Nachrichten Kultur – WELT ONLINE.
Deutsche Widerstandskämpfer lieferten Stalin wertvolle Informationen. Der aber kanzelte sie als “Desinformatoren” ab.
In Georgien, der Heimat des sowjetischen Diktators Josef Stalin, ist dessen offene Verehrung nicht anrüchig. Junge Historiker wollen Stalins Wirken in der Region aufarbeiten und die verschiedenen vorherrschenden Geschichtsbilder zurechtrücken.
Das letzte Denkmal des Sowjet-Diktators ist jetzt in seinem Geburtsort Gori geschleift worden
Stalin steht in Russland wieder hoch im Kurs – gerade am Gedenktag des Sieges über Hitler-Deutschland. Im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE spricht der Medwedew-Biograf Nikolai Swanidse über den befremdlichen Kult um einen Massenmörder – und diagnostiziert eine Mitschuld des Westens.
zum Volltext: Stalin-Kult in Russland: “Sieger verurteilt man nicht” – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik.
Zum Tag des Sieges über Nazi-Deutschland soll der Diktator in Moskau gefeiert werden. Dagegen machen Bürgerrechtler mobil.
zum Volltext: Stalinismus: Stalin für alle | Wissen | ZEIT ONLINE.
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs ließ Diktator Joseph Stalin in der Sowjetisch Besetzten Zone Tausende in Speziallager stecken. An deren Schicksal erinnert Bettina Greiner in ihrem Buch “Verdrängter Terror”. Obwohl es Unterschiede zu Hitlers KZs gab, waren die Konsequenzen für die Häftlinge ähnlich grausam.
zum Volltext: Speziallager : Als Stalins Terror nach Deutschland kam – Nachrichten Kultur – Literarische Welt – WELT ONLINE.
Die vorliegende Studie handelt von Terror und Willkür und der Verdrängung dieser Erfahrungen: Mit Ende des Zweiten Weltkriegs richtete der sowjetische Geheimdienst in der SBZ und späteren DDR zehn Speziallager ein. Neben Nationalsozialisten unterschiedlicher Belastungsgrade wurden in ihnen Zehntausende festgehalten, denen “konterrevolutionäre Verbrechen” vorgeworfen wurden. Sie alle galten gleichermaßen als Feinde der Besatzungsmacht, die mehrheitlich ohne Gerichtsverfahren über Jahre weggesperrt wurden – schätzungsweise 154 000 Männer und Frauen, von denen etwa ein Drittel in der Haft verstarb. Bettina Greiner untersucht die noch heute weitgehend unbekannte Geschichte der Speziallager in drei Schritten. Sie verdeutlicht zunächst, dass diese Lager nicht Teil der sowjetischen Entnazifizierungspolitik waren. Obwohl zahllose Nazis inhaftiert wurden, ging es in erster Linie um Pazifizierung und Herrschaftssicherung, um die Ausschaltung aller, die man in Feindverdacht hatte. Anschließend wird anhand von mehr als 750 Erinnerungsberichten die Lagerhaft ausführlich geschildert – seit Jahrzehnten verfügbar, werden diese Quellen hier erstmals systematisch ausgewertet. Neben der Erfahrung von Gewalt und dem Alltag im Lager, der von Hunger und Untätigkeit geprägt war, werden bis dato kaum gewürdigte Aspekte beleuchtet, nämlich die Selbstorganisation der Gefangenen und ihre internen, meist gewaltsam ausgetragenen Konflikte. Schließlich wird gefragt, weshalb den Opfern stalinistischer Verfolgung noch heute die gesellschaftliche Anerkennung versagt bleibt. Anhand der Hafterinnerungen werden die Schwierigkeiten aufgezeigt, gebrochene Biografien zu erzählen und in ihrer Ambivalenz zu akzeptieren – wer einmal Täter war, kann kein Opfer sein, und umgekehrt. “Verdrängter Terror” ist die erste Studie zu den Speziallagern, die diese drei Perspektiven miteinander verbindet.
1940 tötete Moskaus Geheimdienst in Katyn und anderen Orten Tausende polnische Offiziere und Funktionäre. Die Nachfahren der Opfer warten bis heute auf eine Geste der Entschuldigung.
zum Volltext: ::merkur.de (Rheinischer Merkur): 2010_13.Stalins Massaker::.
Mehrere Millionen Deutsche, Tschetschenen und Tataren wurden während des Zweiten Weltkrieges aus ihrer Heimat vertrieben und nach Zentralasien deportiert, weil Stalin gegen sie den Vorwurf erhoben hatte, mit dem Kriegsgegner gemeinsame Sache zu machen.
zum Volltext: : Zum Todfeind erklärt – Politik – Feuilleton – FAZ.NET.
Stalin ließ 1940 massenhaft Bewohner aus den östlichen Landesteilen Polens deportieren – mehrere hunderttausend Menschen wurden in die unwirtlichen Regionen Sibiriens verfrachtet. Nun sorgt ein polnischer Historiker für politischen Zündstoff: Er stellt in einer Studie die These auf, dass es eine besondere Verantwortung der jüdischen Bevölkerung für die Deportationen gegeben habe.
Zum 65. Jahrestag des Sieges über Hitlerdeutschland sollen Plakate mit dem Diktator Stalin an den “Vater aller Völker” erinnern. Menschenrechtler kündigen Widerstand an: Sie wollen an die Millionen Stalin-Opfer und das daraus resultierende Leid erinnern. Premier Putin hingegen findet diese Betrachtung “einseitig”.
Der neue “Mittelweg 36″ ist Reinhard Müller gewidmet. Er hat sich seit den frühen 1990er Jahren am Hamburger Institut für Sozialforschung der Stalinismus-Forschung verschrieben. Anlässlich seines 65. Geburtstags fand im Institut die internationale Tagung “Stalin and Stalinism. Roadmaps for Future Research” statt. Einige Beiträge sind in dieser Ausgabe nach zu lesen.
Stalinismus-Forschung. Der neue Mittelweg 36 (1/2010) ist erschienen.
Unbarmherzig kämpfte die politische Führung in den 30er-Jahren um die Macht in der Sowjetunion. Im Mittelpunkt: Josef Stalin, der die Grundlage für seine jahrelang Herrschaft legte. Ein Kapital in der Geschichte der Sowjetunion, das noch heute umstritten ist.
Josef Stalin hat 56 Jahre nach seinem Tod bekommen, was er verdient hat: einen Prozess. Vor dem Moskauer Basmanny-Bezirksgericht drängeln sich am Freitag Journalisten und Besucher vor dem Eingang. Der winzige Raum, in dem die Verhandlung läuft, fasst allenfalls 20 Menschen, die Richterin und ein Dutzend Prozessteilnehmer eingerechnet.
zum Volltext: Josef Stalin: Die Posse von Moskau | Frankfurter Rundschau – Politik.
In der sowjetischen Geschichtsschreibung über den Zweiten Weltkrieg gab es keine Deserteure und keine Kollaborateure. Es gab nur Helden, die sich für das Vaterland aufopferten und sich den deutschen Besatzern todesmutig entgegenwarfen. In den Nachkriegsjahren musste der Sieg über die Aggressoren noch als Tat des Diktators bejubelt werden, weil Leistungen und Erfolge solchen Ausmaßes nur Stalin allein vollbringen durfte.
zum Volltext: : Orgie hemmungsloser Gewalt – Politik – Feuilleton – FAZ.NET.
Ein russischer Historiker wollte das Schicksal von Volksdeutschen, die in den 40er Jahren in der Sowjetunion verfolgt wurden, wissenschaftlich aufarbeiten. Doch die russischen Behörden gehen nun gegen ihn vor.
zum Volltext: Forschungsprojekt über verfolgte Deutsche in Stalin-Ära vor dem Aus? | Fokus Ost-Südost | Deutsche Welle | 08.10.2009.