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Treffer für Tag ‘Frühe Neuzeit’

„Konversionsszenarien in Rom in der Frühen Neuzeit“ – internationales Kolloquium am DHI in Rom

06 Mai

Mit religiösen Konversionen verbundene Themen erfahren derzeit in der internationalen Forschung ein wachsendes Interesse, vor allem vor dem Hintergrund historisch-anthropologischer, kultureller und mentalitätsgeschichtlicher Fragestellungen. Wie an keinem anderen Ort lassen sich diese Phänomene des Übertritts zu einer anderen Glaubensgemeinschaft im barocken Rom fassen.



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Internationaler Kongress: Der Hof. Ort kulturellen Handelns von Frauen in der Frühen Neuzeit

23 Apr

Das Forschungszentrum Musik und Gender (fmg) an der Hochschule für Musik und Theater Hannover veranstaltet in Kooperation mit der Herzog August Bibliothek vom 31. Mai bis 2. Juni 2010 einen Kongress zum Thema: Der Hof. Ort kulturellen Handelns von Frauen in der Frühen Neuzeit. Bei der Tagung, die von Susanne Rode-Breymann, Präsidentin der Hochschule für Musik und Theater Hannover, geleitet wird, referieren knapp 20 internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das Forschungszentrum Musik und Gender und die Herzog August Bibliothek setzen Ihre erfolgreiche Zusammenarbeit aus den vergangenen Jahren fort.



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Von der Ordnung zur Norm: Statuten in Mittelalter und Früher Neuzeit

03 Apr


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Der vorliegende Band verfolgt das Ziel, eine Auswahl von Texten, die mit der Selbstbezeichnung statutum seit dem 12. Jahrhundert aus allen Bereichen der spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Herrschafts- und Gesellschaftsordnung überliefert sind, zum Gegenstand der interdisziplinären Diskussion zu machen.
Kirchliche Statuten ebenso wie landesherrliche und städtische Ordnungen und Texte des Adels und der Bruderschaften erfahren als Phänomen von europäischer Bedeutung eine eingehende Analyse ihrer Genese. Ein weiterer großer Themenkreis ist die formalliterarische Bestimmung dieser Texte und ihre Zuordnung zur Kultur gelehrter Rechtswissenschaft. Dabei wird auch die normative Qualität von Statuten im Verhältnis zu anderen normierenden Texten geprüft. Damit verknüpft sich die Untersuchung der Rezeption und Verbreitung von Statutentexten: Die Fülle bezeugter Verwendungen zeigt ein Spannungsfeld, das von einer rein repräsentativen oder legitimatorischen Funktion bis hin zur unentbehrlichen Normgrundlage komplexer Institutionen reicht. Verblüffend ist hierbei ihre Funktionalität und die statuarische Modernität.

Rezension H-Soz-u-Kult: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2010-1-248

 

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Die Frühe Neuzeit als Epoche

03 Apr


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In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat sich in der Geschichtswissenschaft “Frühe Neuzeit” als Epochenbegriff für die Zeit von ca. 1500 bis ca. 1800 weitgehend durchgesetzt. Zum Erfolg des Epochenbegriffs gehört, dass er auch in zahlreichen historischen Teildisziplinen Verbreitung fand, in denen sich für diesen Zeitraum sehr unterschiedliche Bezeichnungen eingebürgert hatten. Im vorliegenden Band wird “Frühe Neuzeit” interdisziplinär diskutiert und in wissens-, literatur- und kunst-, konfessions-, raum-, politik- und wirtschaftsgeschichtlichen Kontexten thematisiert. In einer Zeit, in der die Globalisierung die Welt und folglich auch die Weltgeschichte stärker ins Blickfeld rückt, muss zudem die Frage gestellt werden, ob “Frühe Neuzeit” als eine zunächst auf Mitteleuropa bezogene Epoche auch in den Geschichten anderer Weltgegenden – etwa dem indischen, atlantischen und japanischen Raum – als Epochenbezeichnung brauchbar ist.

Rezension H-Soz-u-Kult: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2010-2-004

 

Von Bayern nach Italien – eine transalpine Spurensuche

09 Feb

In welchen Bereichen gingen von Bayern in der Frühen Neuzeit Einflüsse auf Italien aus? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Tagung, die die Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Institut für bayerische Geschichte der LMU München vom 24. bis 26. Februar 2010 in München ausrichtet.


zum Volltext:

Von Bayern nach Italien – eine transalpine Spurensuche.

 

Den Winterblues hat es schon immer gegeben

26 Jan

Der sogenannten kleinen Eiszeit in der frühen Neuzeit haben die Menschen möglicherweise die Erfindung des Ofens zu verdanken, mutmaßt der Historiker Wolfgang Behringer. Eine saisonal bedingte Schwermut habe man zu allen Zeiten gekannt, so der Autor der “Kulturgeschichte des Klimas”.


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Deutschlandradio Kultur – Thema – Forscher: Den Winterblues hat es schon immer gegeben.



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Blitz und Donner zu schleudern war ein Vorrecht der Götter, und Petrus schickte Regen und Sonne, wie es ihm gefiel. Viele Jahrhunderte – wahrscheinlich sogar noch viel länger – funktionierte das ganz gut ohne menschliche Beteiligung. Das war einmal. Heute machen wir das Wetter selber. Fachleute sind sich einig: Der Klimawandel geht weitgehend auf unser Konto. Zeit für einen Rückblick: Wie hat das Klima die menschliche Spezies beeinflußt? Wie haben Klimaschwankungen das Leben unserer Vorfahren verändert, wie ihre Kultur bestimmt? Ein erhellender Streifzug durch die vergangenen Klimaschwankungen vom Holozän bis heute. Alle sprechen vom Wetter: wir auch. Darüber, wie es werden wird, gibt es derzeit mehr Voraussagen als sonst üblich; aber was wissen wir über Klimaschwankungen vor 500 Jahren, vor 5000 Jahren? Und wie können wir überhaupt etwas über die Geschichte des Wetters wissen? Schließlich: Wie haben sich die Klimaschwankungen auf den Menschen, sein Wohlbefinden und seinen Erfindungsgeist ausgewirkt? Wolfgang Behringer führt uns ein in die historische Forschung zur Klimaentwicklung; er zeigt uns, was heute als gesichertes Wissen gelten kann, welche Schwankungen es gab und wie sie das Fortkommen des homo sapiens behinderten oder beförderten. Ein Stück weit bietet das Buch naturwissenschaftliche Fundierung, um dann für die Geschichte ab dem Mittelalter dem Zusammenhang zwischen Klimaentwicklung und kultureller Entfaltung detaillierter nachzuforschen. Behringers lesenswertes Buch führt uns plastisch vor Augen, mit welchen Schwierigkeiten, manchmal aber auch mit welch außergewöhnlich angenehmen Wetter-Epochen etwa in der Staufer- Zeit unsere Vorfahren konfrontiert waren und wie sie damit umgingen. Das lehrt uns nicht zuletzt Mut zu fassen, den Klimawandel als die Herausforderung unserer Generation zu begreifen und in einem besseren Sinne zu beeinflussen.

 

Konstanzer Historiker Professor Rudolf Schlögl wird Reinhart-Koselleck-Projekt zugesprochen

04 Dez

500.000 Euro für “innovatives und risikobehaftetes Projekt” zur Gesellschaftsgeschichte und Theorie der europäischen Frühneuzeit


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Konstanzer Historiker Professor Rudolf Schlögl wird Reinhart-Koselleck-Projekt zugesprochen.

 

Dimensionen des Friedens im frühneuzeitlichen Europa

09 Nov

Sechs führende japanische Europahistoriker zu Gast am Augsburger Institut für Europäische Kulturgeschichte / Symposium am 10./11. November 2009 auch für interessierte Gäste offen

viaDimensionen des Friedens im frühneuzeitlichen Europa.