Seine “Schwarzen Hefte” von 1939 bis 1941 zeigen Martin Heidegger als Antisemiten und Antiwestler, nicht aber als Kritiker der Moderne. Der Philosoph fantasierte über eine “Reinigung des Seyns”. weiterlesen →

18 Nov 2013
November 18, 2013

Antisemitismus: Ein Vordenker der Judenhasser

Der Holocaust hatte viele Wegbereiter, einer davon war der Leipziger Publizist Theodor Fritsch. Sein “Handbuch der Judenfrage” war selbst für Hitler Pflichtlektüre. weiterlesen →

Nach den Novemberpogromen 1938 wollte Göring den deutschen Juden eine “Uniform” aufzwingen, um sie zu stigmatisieren. Heydrich empfahl stattdessen ein “Abzeichen” und lieferte gleich Entwürfe dazu. weiterlesen →

Mit verblüffender Offenheit berichteten ausländische Diplomaten vom antisemitischen Exzess in Deutschland bei den Pogromen 1938. Jetzt erst werden die Depeschen bekannt. Konsequenzen zog kaum einer. weiterlesen →

Vor 75 Jahren nahmen die Nazis ein Attentat in Paris zum Anlass, landesweit Pogrome zu inszenieren. Die Schändung von Tausenden Synagogen und Geschäften eröffnete den Weg in den Holocaust. weiterlesen →

Götz Aly ist Historiker und beschäftigt sich mit dem Nationalsozialismus und der Geschichte des Antisemitismus im 19. und 20. Jahrhundert. Ein Schwerpunkt seiner Schriften ist der Holocaust und die Wirtschaftspolitik der nationalsozialistischen Diktatur. weiterlesen →

Der Historiker Krisztián Ungváry will den ungarischen Judenhass erklären. Dabei unterlaufen ihm selbst antisemitische Klischees. Denn es gibt keinen Automatismus des Ressentiments. Eine Erwiderung. weiterlesen →

Antisemitismus war im Ungarn der Dreißigerjahre eine antikapitalistische Bewegung. Und wer Juden hasste, der hasste auch Deutsche aus den gleichen Gründen. Sagt der Historiker Krisztián Ungváry. weiterlesen →

Ob “Protokolle der Weisen von Zion” oder “Synagoge des Satans”. Man muss mit den englischen Editionen derartiger antisemitischer oder neonazistischer Machwerke kein Geschäft machen. Amazon tut es weiterlesen →

Ab August 1938 mussten deutsche Juden stigmatisierende Vornamen annehmen: Männer mussten “Israel” als zweiten Namen führen, Frauen Sara. Ein Schritt auf dem Weg von der Entrechtung zum Massenmord. weiterlesen →

Es ist ein verdrängtes Kapitel jüdischer Geschichte: Zwischen 1860 und 1930 wurden Tausende junger Jüdinnen, die Armut und Antisemitismus entkommen wollten, mit falschen Versprechungen nach Südamerika gelockt. Dort wurden sie zur Prostitution gezwungen – nicht selten von jüdischen Zuhältern. weiterlesen →

Antisemitismus war für Mussolinis Partei kein großes Thema. Das ändert sich 1938 – und trifft auch jüdische Faschisten. weiterlesen →

Sie fühlten sich als deutsche Patrioten und nicht als Opfer von Antisemitismus: Neue Studien zeigen, dass die jüdischen Soldaten des Kaiserreichs viel besser integriert waren, als man lange meinte. weiterlesen →

Erinnerungsbildung beschreibt einen Ansatz zur Thematisierung von vielfältigen Geschichtsbeziehungen in den Nachwirkungen des Nationalsozialismus. Dabei hängen diese Beziehungen ab von den Erfahrungen im gegenwärtigen gesellschaftlichen Umgang mit der Verbrechensgeschichte der Shoah, des Vernichtungskrieges und der Ausgrenzungs- und Verfolgungspraktiken gegen viele als abweichend definierte Gruppen. weiterlesen →

Die schrecklich schönen schiefen Töne des Antisemitismus: Theatermacher Christoph Marthaler hat für “Letzte Tage. Ein Vorabend” in Wien beunruhigende Politikerreden und Pressezitate zusammengestellt. weiterlesen →

08 Mai 2013
Mai 8, 2013

Als Renner die “Judenfrage” stellte

War Karl Renner, Mitbegründer beider Republiken, ein eingefleischter Antisemit? Manche Belege schwer zu entkräften. Historiker zeichnen dennoch ein differenziertes Bild. weiterlesen →

“Unser Elend, Schuld der Juden.” Antisemitische Hetze gab es in Deutschland nicht erst seit dem “Dritten Reich”. Mit Millionen von Aufklebern wurde schon zuvor Hass verbreitet. Jüdische Organisation ließen sich das nicht gefallen. Sie schlugen zurück – mit smarten Slogans auf eigenen Stickern. weiterlesen →

Die Nation berauscht sich am Wagner-Jahr. Und stilisiert einen der einflussreichsten deutschen Judenhasser nebenbei zum Kämpfer für Freiheit und Menschenrechte. Ein Ausnüchterungsversuch. weiterlesen →

Das ZDF-Epos “Unsere Mütter, unsere Väter” gilt in Polen als infamer Versuch, das polnische Volk als antisemitisch darzustellen. Zum 70. Jahrestag des Aufstands im Warschauer Ghetto geht die Opfer-Täter-Debatte weiter – samt wüster Ausfälle. Und auch in Russland empört man sich über den Film. weiterlesen →

Eine “heikle Beziehung” nennt Atina Grossmann das Verhältnis zwischen Juden, Deutschen und Alliierten in der Nachkriegszeit. In der deutschen Bevölkerung saß der Antisemitismus tief, sagt die Autorin. weiterlesen →