Ein literarisch ambitionierter und begabter junger Mann berichtet seinen Eltern in Briefen von seinen Erlebnissen im Zweiten Weltkrieg. Die Schilderungen stammen mitten aus dem täglichen Erleben heraus, sind unmittelbar und authentisch. Der Stil wechselt je nach Stimmung zwischen sachlich, philosophisch und poetisch. Tod und Verstümmelung, sogar das Warschauer Getto kommt vor, über den Kriegsverlauf gelegentlich Zweifelndes, für die Zeiten durchaus lebensgefährlich Freimütiges.
zum Volltext:
: Feldblick – Politik – Feuilleton – FAZ.NET.
Amazon:
Diese Feldpostbriefe berichten durchgehend die Ereignisse und Eindrücke des Kriegsgeschehens und des Kriegsalltags, die der Autor an der Ostfront erlebte. Gerade 18 Jahre alt geworden, wurde er im Mai 1941 als Rekrut eingezogen. Seine Geschichte endet mit dem letzten Brief, der die Heimat erreichte, am 3. April 1945. Mit diesen Briefen rechtfertigt sich kein ehemaliger Nazi oder General über das, was er seinerzeit tun musste, sondern hier schreibt ein unwichtiger Wehrmachtsangehöriger seiner Familie offen, was er erlebte und ihn bewegte. Der Autor hofft, dass gerade die jüngeren Generationen beim Lesen der Briefe, die nicht anklagen, sondern nur schildern, begreifen, wie schnell sich alles ändern kann, wenn sie eines Tages wieder Demagogen oder Diktatoren in die Hände fielen. Genau das ist es, was diese Feldpostbriefe den in Frieden groß gewordenen Generationen vermitteln können.