Überrascht konnte Verena Becker nicht sein, als ihre Wohnung durchsucht wurde. Immerhin war ihr bekannt, dass gegen sie wegen des Verdachts der Ermordung von Generalbundesanwalt Buback 1977 abermals ermittelt wurde. Recht offen lagen ihre handschriftlichen Notizen herum. Darunter ein kleiner vorgedruckter Arztzettel mit dem Untertitel: „Eine Chance mehr für ihre Patienten“. Mit der Hand hatte sie daruntergeschrieben: „Nein, ich weiß nicht, wie ich für Herrn Buback beten soll (hier ist womöglich der Sohn gemeint), ich habe wirklich kein Gefühl für Schuld und Reue. Natürlich würde ich es heute nicht wieder machen. Aber ist es nicht armselig, so zu denken und zu fühlen? Das scheint noch ein weiter Weg zu sein.“
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Mordfall Buback: Noch einmal lebenslang für Verena Becker? – Inland – Politik – FAZ.NET.