Der Wettbewerb für den Neubau in Danzig ist entschieden. Bis 2014 soll das Museum entstehen. Kosten: 58 Millionen Euro.
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Der Wettbewerb für den Neubau in Danzig ist entschieden. Bis 2014 soll das Museum entstehen. Kosten: 58 Millionen Euro.
Knapp 30 der größten kulturhistorischen Museen im deutschsprachigen Raum schlossen sich vor drei Jahren zu der Initiative „Museen für Geschichte!“ zusammen. Die Mitglieder haben sich unter anderem zum Ziel gesetzt, die Bedeutung von Museen für das historische Bewusstsein der Gesellschaft in der öffentlichen Wahrnehmung zu stärken.
Die “Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS” (HIAG) war entrüstet. Im Jahr 1961 lehnte es die F.A.Z. ab, eine Todesanzeige abzudrucken, mit der die HIAG den gerade verstorbenen SS-General Max Simon verherrlichen wollte.
Russische Forscher sind einem Mythos auf der Spur: Im Baikalsee sollen vor 90 Jahren Eisenbahnwagons voller Gold des letzten Zaren versunken sein. Jetzt wollen Wissenschaftler in den eisigen Tiefen Hinweise auf den Schatz entdeckt haben.
Für die Archäologen ist es eine Sensation: Bei Düren fanden Experten ein Bauernhaus samt Riesenfriedhof aus der Jungsteinzeit.
Sie galten als Ehrenmänner: Die Juristen aus Hitlers Wehrmacht machten nach 1945 weiter Karriere. Erst jetzt hinterfragt eine kritische Forschung Tausende von Todesurteilen. Tenor: Die Richter und Ankläger waren Büttel einer Terrorjustiz.
Englische Forscher sind bei Flügen über Großbritannien auf hunderte von archäologischen Stätten gestoßen.
Vor 25 Jahren fand Robert Ballard die Trümmer der Titanic. Wasserdruck, Bakterien und Souvenirjäger setzen dem Schiff zu. Eine US-Firma will es nun digital konservieren.
Uwe Jochums aufschlussreiche «Geschichte der abendländischen Bibliotheken»
Uwe Jochum erzählt in diesem reich illustrierten Buch die Geschichte der abendländischen Bibliotheken, indem sie in den Kontext einer Geschichte des Abendlandes integriert. Denn Bibliotheken sind nichts anderes als Archive, in denen die großen geistesgeschichtlichen und theologischen Themen einer Epoche ihren Niederschlag finden. Daher sind sie ein Spiegel jeder menschlichen Kultur von den frühen Höhlenbildern bis zum digitalen Zeitalter.
Gershom Scholem über die Geschichte des Davidsterns
1948 wird das Davidschild, der Davidstern zum Symbol des neugegründeten Staates Israel, zum Emblem der israelischen Nationalflagge. Im selben Jahr zeichnet Gershom Scholem in einem auf hebräisch verfaßten Essay die erstaunliche Karriere dieses Symbols in der jüdischen Überlieferung nach. 1963 veröffentlicht er in dem Band Judaica eine überarbeitete Fassung seines Essays auf deutsch. Noch kurz vor seinem Tod im Februar 1982 plante der große jüdische Gelehrte eine erweiterte hebräische Fassung. Der vorliegende Band greift auf das bislang unveröffentlichte Material zum Davidschild in Gershom Scholems Nachlaß zurück und bietet eine grundlegende, erstmals auch um Quellennachweise ergänzte Neuedition dieser bedeutenden Studie.
Deutsche lieben gründlich. Die Griechen bekamen das erstmals zu spüren, als sie sich nach 1821 gegen die osmanische Herrschaft erhoben. Nirgends wurde ihr Kampf glühender unterstützt als in deutschen Landen.
Erwin Rommel und Sepp Dietrich strebten 1944 einen “Friedensschluss” im Westen an, meint Manfred Rommel
Eine Ausstellung im Stuttgarter Haus der Geschichte unter dem Titel Mythos Rommel wurde 2008 zu einem großen Publikumserfolg. Noch immer interessieren Leben und Tod des bekanntesten deutschen Generals im Zweiten Weltkrieg offenbar viele Deutsche. Die einen beschäftigt sein legendärer Feldzug in Afrika, der ihm den Beinamen Wüstenfuchs eintrug, und sein Verhältnis zum Widerstand des 20. Juli, die anderen sehen in ihm vor allem Hitlers populärsten General. Nun beschreibt sein Sohn Manfred Rommel aus eigener Anschauung und in Kenntnis wichtiger Quellen zum ersten Male ausführlich die spektakuläre Laufbahn seines Vaters, seine Einstellung zum NS-Regime und vor allem seinen Plan, durch eineKapitulation der Wehrmacht in Frankreich den Krieg im Westen 1944 in der Hoffnung zu beenden, dadurch vielleicht den Vormarsch der Roten Armee im Osten stoppen zu können.
Der polnische Autor Tomasz Łubieński provoziert seine Landsleute. Sein neues Thema: 1939, das Jahr des Kriegsbeginns
Forscher haben in Jordanien Spuren einer 6000 Jahre alten Kultur gefunden. Ihre Vermutung: Mit Brunnen erschlossen die Beduinen erstmals fruchtbares Land in der Wüste